Kopi Luwak

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Geschmacksbeschreibung

Der Geschmack von Kopi Luwak Kaffee zeichnet sich durch deutlich weniger Säure und Bitterstoffe aus als bei einem normalem Kaffee. Kenner sprechen von einer unvergleichlich sirupartigen Schoko-Karamell-Note. Ein Kaffee, der sehr mild und zugleich würzig und leicht pfeffrig sein kann. Erschmecken Sie selbst die vielfältigen Aromen des Kopi Luwak Kaffees!

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Kopi Luwak

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Details

Kopi Luwak Echtheits-Zertifikat

Was ist Kopi Luwak?

Kopi Luwak ist die Bezeichnung für eine spezielle Kaffeesorte, die aufgrund ihres Herstellungsverfahrens sehr selten und daher sehr exklusiv und teuer ist. An der Herstellung dieser speziellen Kaffeebohnen ist eine auf Indonesien lebende Katzenart beteiligt, weshalb die Kaffeesorte auch unter dem Namen Katzenkaffee bekannt ist.

Die Katzen fressen die reifen Kaffeekirschen, verdauen sie und scheiden die Kaffeebohnen wieder aus. Im Darm der Katzen findet ein Fermentierungsprozess statt, der dem Verfahren der nassen Fermentierung in der Kaffeeindustrie vergleichbar ist. Dabei werden die Kaffeekirschen eingeweicht und Milchsäurebakterien hinzugefügt. Diese zersetzen dann das rote Fruchtfleisch der Kaffeekirsche. Durch diesen Prozess wird ein milderes, weniger bitteres Aroma bei der späteren Kaffeebohnenröstung erreicht. Der Unterschied zwischen der industriellen Fermentierung und der durch die Schleichkatzen besteht nach wissenschaftlichen Untersuchungen hauptsächlich darin, dass bei der Katzenfermentierung mehr Eiweiße zerstört werden und der Kaffee dadurch noch milder im Geschmack wird.

Wo wächst der Kaffee?

Die Katzen (Fleckenmusang) leben hauptsächlich auf den indonesischen Inseln Sumatra, Java und Sulawesi.

Es gibt aber auch auf den Philippinen, in den Bergen von Südmindanao, Schleichkatzen, die ebenfalls Kaffeekirschen essen und somit diesen besonderen Kaffee produzieren. Dort heißt er Coffee Alamid und ist eine Mischung aus Arabica-, Liberica- und Excelsa-Bohnen.

In Afrika gibt es eine verwandte Schleichkatzenart namens Zibetkatze, die ebenfalls auf diese Weise Kaffeebohnen produzieren. Es gibt allerdings einen Unterschied im Aroma zwischen den indonesischen/philippinischen und den afrikanischen Kaffeebohnen. Die indonesischen/philippinischen Kopi Luwak Bohnen besitzen ein noch besseres Aroma.

Die echten Bohnen können allerdings nur von einem Spezialisten mithilfe eines Elektronenmikroskops oder mit einem Aromaprofil mittels einer gaschromatografischen Analyse erkannt werden. Die Qualität der Kopi Luwak Bohnen ist aufgrund des Herstellungsverfahrens nicht immer dieselbe. Sie hängt von der Sorte der gefressenen Kaffeebohne ab, von der Zeit, wie lange die Bohnen auf dem Waldboden lagen, bevor sie eingesammelt wurden und schließlich auch vom Niederschlag. Auch die spätere Trocknung hat einen maßgeblichen Einfluss auf die Qualität dieser besonderen Kaffeebohne.

Was ist das für ein Tier?

Die Schleichkatze heißt Fleckenmusang und ist ein wieselähnlicher Baumbewohner. Am liebsten isst ein Fleckenmusang reife Kaffeekirschen, von denen aber nur die rote Fruchtschale verdaut wird, die Kaffeebohne wird praktischerweise wieder ausgeschieden. Die Schleichkatze ist ein nachtaktives Tier.

Eine verwandte Katzenart lebt auch in Afrika, dort heißt die Art Zibetkatze. Auch sie fressen nur die reifsten Kaffeekirschen und scheiden die Kaffeebohnen unverdaut wieder aus. Das Aroma der von den afrikanischen Katzen fermentierten Kaffeebohnen ist nicht ganz so fein wie das der indonesischen, aber dennoch vergleichbar.

Wo bekommt man Kopi Luwak?

Echter Kopi Luwak ist selbst in Indonesien und auf den Philippinen nicht leicht zu bekommen. Echte Kopi Luwak Bohnen können nur unter einem Elektronenmikroskop erkannt werden, denn durch die Verdauung entstehen winzige Krater in den Kaffeebohnen, die bei industriell fermentierten Kaffeebohnen fehlen.

Kopi Luwak ist somit tatsächlich ein einzigartiger Kaffee, der Seltenheitswert hat, denn es werden höchsten 200 Kilogramm Kaffeebohnen pro Jahr auf diese Weise in Indonesien produziert. Für ein Pfund dieses Kaffees müssen Händler ihren Namen auf eine lange Warteliste setzen. Das macht diesen Kaffee so teuer und daher ist er auch so selten zu bekommen.

Leider hat sich in letzter Zeit gezeigt, dass nicht immer Kopi Luwak drin ist, wo Kopi Luwak draufsteht. Oft werden Raritäten wie der Kopi Luwak mit Arabicasorten aus der näheren Anbauumgebung gemischt. So finden sich in Kopi Luwak nicht selten auch Anteile von Java-Kaffeebohnen.

Es ist daher wichtig, einen Kaffeehändler zu finden, der tatsächlich nur den echten Kopi Luwak bekommt, wenn er diesen bestellt. Einer dieser Händler ist Rolf Sauerbier. Durch seinen jahrelangen persönlichen Einsatz vor Ort auf den Kaffeeplantagen dieser Welt konnte er sich viele Freunde unter den Kaffeebauern machen und so vertrauensvolle Zusammenarbeit erreichen.

Wie bereitet man Kopi Luwak am besten zu?

Das besondere an den Kopi Luwak Kaffeebohnen ist, dass sie mit einer Pergamenthaut überzogen sind, die die Bohne vor der Verdauung im Katzendarm bewahrt. Erst wenn die Kaffeebohne an ihrem endgültigen Bestimmungsort angekommen ist, wird diese Pergamenthaut entfernt und dann erst wird die Kaffeebohne geröstet, am besten zwischen 150 und 180°C für 15 bis 20 Minuten. Nach dem Rösten sollte der Kaffee noch weitere zwei bis vier Tage ruhen, damit er sein Aroma voll und ganz entfalten kann. Danach ist es empfehlenswert, den Kaffee nicht ganz pulverfein zu mahlen und das grobe Kaffeepulver anschließend in einer Kanne aufzugießen.

Zusatzinformation

Gewicht 0.250
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